Glücklich und doch traurig – Goodbye Singapore friends

7. Dezember 2019

Es war kaum zu glauben, der letzte Tag war angebrochen! David drehte eine Runde in Angeles, ich packte in dieser Zeit meine Koffer. nach einem schönen Frühstück mit Serenas Eltern holte mich Ron, mein Privatfahrer, erneut ab und brachte mich zum Athletic town. Ron war sehr zuverlässig, das gefiel mir und er fuhr sehr sicher durch dieses unglaubliche Verkehrsgewühl. Ich fuhr gerne mit ihm.
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Um 11:00 traf ich dann Serena, wir hatten uns die Jahresplanung für 2020 vorgenommen. Serena wird glücklicherweise von Asics unterstützt, und so konnten wir den VIP-Raum zur Planung nutzen. Gar nicht so einfach, Serena hatte ne Menge vor. Wir fanden dann die Lösung, jetzt liegt es an mir, die detaillierte Planung zu entwickeln.

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Mit Serena zu planen macht Spass, ihr erstaunter Blick, wenn etwas Überraschendes festgestellt wird, mag ich dabei besonders.

Zwischendurch gab es noch ein paar Schwätzchen mit den Asics-Leuten und anderen Sportlern und Trainern. So trafen wir zum Beispiel die Olympiateilnehmerin Mary Joy Tabal von den Philippinen. Eine überaus sympathische Läuferin. Ich sprach mit ihr über diesen Wahnsinn, bei solchen Bedingungen einen Marathon zu laufen. Sie pflichtete mir bei. Mary Joy war übrigens die Frau, die gestern völlig dehydriert gerade so das Ziel erreichte. Auch ihren Trainer lernte ich kennen.

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Die Zeit lief wie gedopt, die letzte Stunde mit Serena brach bald an und wir trafen noch einmal das Team beim Mittagessen. Alle waren sie da und für mich war die Zeit gekommen, von ihnen Abschied zu nehmen.

Die letzten 30 Minuten nutze ich noch, um meiner Rakete ein paar Übungen für den Fussaufsatz zu zeigen. Die Servicedamen schauten interessiert zu, vor allem, als ich Serena mit dem Mülleimerdeckel den Kreis bei der Fussbewegung verdeutlichte. Was will er ihr wohl damit sagen?

Die letzte Viertelstunde begleitete sie mich bis zum Ausgang, Ron wartete schon, er ist ein feinfühliger Mensch, lässt uns zum Verabschieden alleine. Natürlich flossen bei beiden Tränen! Erneut ein Abschied am Stadion, erneut brauchten wir beide die Sonnenbrille. „Stay strong rocket! Good bye Serena“. Ich schaute ihr hinterher, bis sie im Gewirr des Zuschauerstromes verschwand.

Dann ging es schnell: Zurück zum Hotel, Abschied nehmen von Mama und Papa, Schwester Sylvia und Schwager Darren und natürlich David, er blieb noch einen Tag. Dann mit Derrek zum Flughafen. Adora und Jon, beste Freunde von Serena, begleiteten mich auf dem Flug nach Singapur, das machte den Transit sehr kurzweilig und mir blieb Zeit, sie etwas besser kennen zu lernen. Im Flugzeug stand dann plötzlich Adora neben mir und hielt mir eine Dose Bier hin: „Service from Singapore Airlines“ sagte sie! Ich war gerührt. Sie ist dermassen nett! Aber auch ihr Mann Jon. Auf dem Flug erzählten sie mir noch ein paar Anekdoten aus Serenas Jugendzeit, ich musste mehr als einmal schmunzeln, wenn ich sie mir vorstellte. Aber trotzdem war ich traurig.

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Ich lernte am Flughafen noch ihre beiden kleinen Töchter kennen und die Familie und dann war wirklich Schluss mit Singapore! So schade! Es waren unbeschreibliche 10 Tage in denen ich viele neue Freundschaften geschlossen habe. Die Gastfreundschaft war umwerfend, ich wurde wie ein Familienmitglied aufgenommen. Ich bin immer noch mehr als überwältigt!

Mehr als einmal habe ich zu hören bekommen: „Come to Singapore, Rainer!“ Warum eigentlich nicht!

Danke Singapore – danke Serena! Es war grossartig! Ihr habt mir viel Kraft mit auf den Weg gegeben.
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