In Singapur angekommen – und wie

28. November 2019
93760834-68D1-4B9B-AF52-2F197B307935
0A72A196-4784-49D0-B94F-EEE6229192BC
0803B638-83C6-408A-A3CC-D50E53639041
F816CD78-C494-4F5C-B6C6-6236CADE2D4E
2C4FAAAD-9D63-4A93-85E6-C8E7C1456297
D75BE4D4-3127-4901-A374-8ABDCB73BD71
0A2AE96C-48EF-4BE8-92CD-689171622B5C
4A64A2CF-8017-431A-A1D9-62F6BDB3C133
D1E8E08A-A8AA-46BD-AE69-3921F6C70C70
4CBAE372-2184-4BCE-BCA9-FB56E30CA20B
B40044E7-DFA2-4541-976E-564881BFE320
10B34B43-BB64-4387-B605-F95CDAECE879
Irgendwie war der lange Flug schnell vorbei, das hätte ich nicht gedacht! Coole Tools gabs da auf dem Lufthansa-Unterhaltungsmonitor. 3D-Ansichten von der Flugposition und Direktschaltung zu den Aussenkameras des Flugzeuges! Wow! Letzteres war besonders beim Landeanflug der Hammer. Wer braucht da den ganzen Hollywoodmist in der Mediathek?

[su_spacer]

Als ich über Bopal aufwachte, 11978m weiter oberhalb, sah ich, dass unser Luftbus (Airbus) gerade 1200 Klamotten pro Kilometer zurücklegte, krass! Wusste gar nicht, dass Flugzeuge so ne Pace draufhaben, das sind 3sec pro Kilometer!

[su_spacer]

Ich schlief wieder ein und als ich aufwachte war es bereits 16 Uhr, in Singapur, und da befand sich unser Luftbus bereits im Landeanflug.
Jetzt gings schnell, weia, sind die Leute in Singapur organisiert! Nix warten, Kontrolle ratzfatz und der eigene Koffer überholt mich am Gepäckband! Einzig eine Aufschrift auf dem Zollpapier lässt mich etwas abbremsen:
Drugs = Death by law! Wer hier ne Tüte dabei hat, ist weg vom Fenster!.

[su_spacer]

Und dann kam auch schon das langersehnte Highlight, genauso schnell und ungefiltert: Serena stand am Ausgang! Jöö, hätte sie dauerknuddeln können, den Auftrag von Maren hatte ich dafür! Aber da war keine Zeit, Singapurkaffee, sehr lecker, und ab zur Streetfoodmarkthalle, Derek holte uns VIP-like vor der Flughafen-Halle ab. Und dann der erste Schock: Sintflutartiger Regen! Derek beruhigte mich sofort, ist gleich wieder vorbei, meinte er, war tatsächlich so.

[su_spacer]

Ich fühlte mich wie im Film! Und das asiatische Essen war der Hammer, Serenas sympathische Art sowieso, und in dieser Umgebung kam sie noch besser zur Geltung! Sie half einer jungen Frau mit ihrer Mutter ein Taxi zu bestellen, ganz cool, liebenswert wie immer.

[su_spacer]

Die Pissoirs auf dem Klo sind für meine Beinlänge etwas tief angebracht, zu stark ziehen will man auch nicht, es musste passen, tat es auch, gerade so.
Dann ging es ungebremst zur Marathonexpo, machte Sinn, Sie war nicht weit entfernt.

[su_spacer]

Marina Bay Sands, Expo Hall 2, klingt erstmal easy, aber als wir dort ankamen fiel die Kinnlade bei mir unter Pissoirniveau: Ein riesiges Schiff auf drei Wolkenkratzern! Und krass, was wir im Kaufhaus Mall nennen, ist in Singapur der Abstellplatz für die Putzmaschine! Hier kann man ein Boot mieten, nicht Tretboot wohlgemerkt, Gondel mit locker 8 Sitzplätzen, und kann damit unter Brücken, Brunnen und Wasserfällen zwischen den Boutiquen rumschippern. Machte zwar niemand, aber man könnte.

[su_spacer]

Das erste was ich nach 15min zielgerichteten Laufen in der Mall aufsuchte: Das WC, Pissoirniveau noch tiefer als im Streefoodmarkt.
Dann die Marathonexpo, für jede Distanz gibt es einen Channel mit 25 Zickzackkurven und auch hier: Krass, wie das organisiert ist! Applewallet, Code gescannt, fertig!

[su_spacer]

Neben dem wasserdichten Bag gabs ein schönes Laufshirt und Einiges mehr! Die Expo ist auch eine Expo! Wusste gar nicht, dass es so viel Laufkrempel gibt! Besonders der Nutritionmarkt ist enorm, wenn die wüssten, dass ich nur mit Bier supplementiere. Und eines fällt auf: die Menschen sind alle nett und lächeln, nix grimskrämige Bünzlisantakläuse.

[su_spacer]

Wir trafen den Laufkollegen von Serena, genauso sympathisch wie sie, er nimmt mich am Samstag mit in den Startblock. Seine geplante Pace: 4:10, da müssen wir wohl mal noch drüber reden.
Bevor wir nach draussen gehen passierten wir ein Renntier aus Lichtermeerwasser geformt, Weihnachten muss sich in meinem Koffer wohl irgendwie mit eingeschlichen haben, mist.

[su_spacer]

Jetzt kam aber der entscheidende Unterschied zu Basel im November beim Verlassen einer Einkaufsmall: Während man drinnen mit Winterjacke vielleicht noch klar käme, wegen der gewünschten maschinellen Klimaerkältung, folgt beim Rausgehen der Überhitzungs-Schock! Lecks mir war das warm, und feucht! Aber der folgende Anblick auf die Skyline bei Marina Bay Sand liess gar keine Zeit zum schockiert sein! Wow! Hier ist es genau umgekehrt, wie bei uns: Rausgehen bedeutet aus Kalt wird sehr warm!

[su_spacer]

Dank einer gerade ablaufenden Lightshow interessierte sich niemand für die Bars arround und zack, hatten Derek, Serena und ich einen Spitzenplatz, inklusive Skyline und Lightshow!
Und die feuchtschwüle Wärme? Geil! Mir gefällts!

[su_spacer]

Und dann gings zum Haus von Dereks Familie, Serena wohnt dort zur Zeit auch. Das Dereks Mami mich genau so symphatisch begrüsste, wunderte mich nicht, die Menschen hier sind unglaublich! Ich kanns nicht beschreiben.

[su_spacer]

Nach 2 weiteren Stunden alleine mit Dereks Mami, sie meinte, die Flasche Weisswein schaffen wir, bin ich jetzt im Bett. Wir liessen die eine leere Flasche übrigens nicht alleine. Ich bin in Singapur angekommen, und wie!

[su_spacer]

Morgen gehts mit Serena ans Laufen, freue mich sehr, eine ihrer Laufstrecken kennenzulernen und bin gespannt, was da noch auf mich zukommt. Hint an euch: Sie hat Geburtstag!